Kennt ihr das, dass, sobald euch jemand darum bittet dich zu beschreiben, dass einem bewusst wird, dass man dazu nicht in der Lage ist? Bei mir ist das zumindest so. Ich weiß nicht wer ich bin. WIE ich bin. Ich kann Sachen aufzählen, aber ich weiß selber, dass davon viel gar nicht stimmt oder nur situationsbedingt gilt.. Das einzige worüber ich bei mir sicher bin, ist, dass ich jemand bin, mit vielen gegensätzlichen Eigeschafften. Eigenschafften die eigentlich zusammen gar keinen Sinn ergeben. So als hätte ich eine Persönllichtkeitsspaltung.
Ihr kennt das sicherlich aus Fernsehserien, da gibt es immer einen Engel und einen Teufel. Ich hab das Gefühl, dass das bei mir ausgeprägter ist. In mir wohnt jemand, der sehr Gerechtigkeitswollend ist, immer höflich ist, zu viel Empathie empfindet, zu sensibel ist .. und da gäbe es noch jemanden, der ein anderes Bild der Gerechtigkeit vertritt, keine Skrupel hat Leute zu verletzen, das Wort Empathie noch nie gehört hat und sensibel ? nein, gefühlskalt eher..
Und ich frage mich : Wenn nicht einmal ich selbst mich kenne, wie soll das ein anderer?
Ich werde für die eine Seite gemocht, und für die andere verachtet. Ich bin kein Ich. Ich bin .. was bin ich?